Fahrt nach Taizé: In diesem Jahr waren in der Osterwoche, vom 16. bis 23. April 2017, mehr als 4.500 Jugendliche aus verschiedenen Ländern in den kleinen Ort im französischen Burgund gereist. Unter ihnen auch 54 Jugendliche und junge Erwachsene, die mit der Geraer Dekanatsjugend teilnahmen. Diese Gruppe setzte sich aus Kleingruppen der Dekanate Gera, Chemnitz, Plauen und Zwickau zusammen. Ebenso waren Einzelreisende, die sich für die gemeinsamen Tage interessierten, wieder mit unterwegs.

Im ökumenisch geprägten Taizé fanden viele Begegnungen untereinander statt, beispielsweise beim Essenanstehen. Neben allgemeinen Dingen drehten sich die Gespräche vor allem über den eigenen Glauben - dabei waren Fremdsprachenkenntnisse gefordert. Doch auch die Lage in der politischen Gesellschaft war oft Thema. In Frankreich gehört die Präsenz des Militärs vor Kirchen zum gewohnten Bild. Dieser Umstand war für manchen Jugendlichen neu und ungewohnt.

Mehrsprachig waren ebenfalls die Gebetszeiten, deren Lieder und Gebete abwechselnd in den verschiedenen Sprachen gehalten wurden. In der großen Kirche, in der alle auf dem Boden saßen oder knieten, war es besonders beeindruckend, wie selbstverständlich die verschiedenen Konfessionen, Nationen und Generationen gemeinsam ihren Glauben an den auferstandenen Jesus Christus feierten. Schließlich nahmen die Teilnehmenden nach einer langen, aber sicheren Heimfahrt wieder voneinander Abschied.

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Fotos: Dekanatsjugend Gera
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