Fahrt nach Taizé: In diesem Jahr waren in der Osterwoche, vom 1. bis 8. April 2018, wieder mehr als 3.000 Jugendliche aus verschiedenen Ländern in den kleinen Ort im französischen Burgund gereist. Unter ihnen auch 54 Jugendliche und junge Erwachsene, die mit der Geraer Dekanatsjugend teilnahmen. Diese Gruppe setze sich aus Kleingruppen der Dekanate Gera, Chemnitz, Plauen und Zwickau zusammen. Aber auch Einzelreisende, die sich für die gemeinsamen Tage interessierten, waren mit unterwegs.

Im ökumenisch geprägten Taizé fanden viele Begegnungen untereinander statt, beispielsweise beim Essenanstehen. Neben allgemeinen Dingen drehten sich die Gespräche vor allem über den eigenen Glauben - dabei waren Fremdsprachenkenntnisse gefordert. Aber auch die politische Lage in der Gesellschaft war oft Thema. Mehrsprachig waren ebenfalls die Gebetszeiten, deren Lieder und Gebete abwechselnd in den verschiedenen Sprachen gehalten wurden. So konnten manch schlecht ausgeprägte Französischkenntnisse ausgeglichen werden.

In der großen Kirche, in der alle auf dem Boden saßen oder knieten, war es besonders beeindruckend, wie selbstverständlich die verschiedenen Konfessionen, Nationen und Generationen gemeinsam ihren Glauben an den auferstandenen Jesus Christus feierten. Nach einer langen, aber sicheren Heimfahrt nahmen die Teilnehmenden zu Hause voneinander Abschied.

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Fotos: Dekanatsjugend Gera
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