Fahrt nach Taizé: In diesem Jahr waren in der Osterwoche, vom 21. bis 28. April 2019, mehr als 3.000 Jugendliche aus verschiedenen Ländern in den kleinen Ort Taizé ins französische Burgund gereist. Unter ihnen auch 84 Jugendliche und junge Erwachsene, die mit der Geraer Dekanatsjugend teilnahmen. Diese Gruppe setzte sich aus Kleingruppen der Dekanate Chemnitz, Leipzig, Plauen, Zittau, Zwickau sowie Gera zusammen. Aber auch Einzelreisende, die sich für die gemeinsamen Tage interessierten, waren wieder dabei.

Im ökumenisch geprägten Taizé fanden viele Begegnungen untereinander statt, bei denen ebenfalls Fremdsprachenkenntnisse gefordert waren. Neben allgemeinen Dingen drehten sich die Gespräche vor allem über den eigenen Glauben - aber auch die politische Lage in der Gesellschaft war oft Thema. Dies wurde durch die Teilnahme von einem jungen Mann aus Eritrea deutlich. Nach vielen bürokratischen Hürden hielt er die erforderlichen Reisepapiere in den Händen und konnte in der Gemeinschaft von Taizé mit vielen Jugendlichen sich austauschen sowie den Traum von einer gerechten Welt spürbar erleben.

Mehrsprachig waren ebenfalls die Gebetszeiten. Deren Lieder und Gebete wurden abwechselnd in den verschiedenen Sprachen gehalten und so konnten auch manch schlecht ausgeprägte Französisch-Kenntnisse ausgeglichen werden. In der großen Kirche, in der alle auf dem Boden saßen oder knieten, war es besonders beeindruckend, wie selbstverständlich die verschiedenen Konfessionen, Nationen und Generationen gemeinsam ihren Glauben an den auferstandenen Jesus Christus feierten. Nach einer langen, aber sicheren, Heimfahrt nahmen die Teilnehmenden zu Hause voneinander Abschied.

Die Fahrt nach Taizé wurde durch Beiträge der Teilnehmenden, Spenden sowie Mitteln des Bistums Dresden-Meißen und des Bonifatiuswerkes finanziert.

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Fotos: Dekanatsjugend Gera
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