Kinderwagenwallfahrt in Gera: Schon seit jeher strahlen Berge eine Faszination auf Menschen aus. Auch die Bibel könnte ein Buch über Berge sein. Über 440 Mal wird das Wort im Alten und Neuen Testament verwendet: Moses, Elija, David und Jesus zogen sich regelmäßig in die Berge zurück. Dort begegneten sie Engeln, hatten Visionen oder vernahmen die Stimme Gottes. Deshalb führte die diesjährige Geraer Kinderwagenwallfahrt in die Colliser Alp zum Hügelgrab.

Familien aus verschiedenen Kirchen der Stadt trafen sich am Sonntag, dem 19. Mai 2019, und pilgerten die Strecke von fünf Kilometern "auf den Berg, um Gott zu begegnen". An verschiedenen Stationen hörten sie die Erfahrungen von Menschen mit den Bergen. Im Mittelpunkt stand die Bergpredigt Jesu. Nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen, ist die Bergpredigt heute noch sehr wichtig. Viele von ihnen wollen so leben, wie Jesus es gesagt und vorgelebt hat: Friedlich, gerecht und mitmenschlich. Es bleibt der Wunsch und die Sehnsucht nach Weite und Offenheit am Mitmenschen sowie die Freude, neue Berge zu besteigen.

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Fotos: Dekanatsjugend Gera
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